PV-Anlage mit E-Auto planen

Ein Elektroauto ist der größte einzelne Verbraucher im Haushalt – und gleichzeitig der flexibelste. Diese Flexibilität macht die Kombination mit Photovoltaik so attraktiv.
Der zusätzliche Strombedarf
Bei einem Verbrauch von etwa 18 Kilowattstunden je 100 Kilometer und 15.000 Jahreskilometern liegt der Mehrbedarf bei rund 2.700 Kilowattstunden pro Jahr. Wird überwiegend zu Hause geladen, fällt dieser Bedarf fast vollständig im eigenen Haus an.
Anlagenleistung und Speicher
Als Orientierung sind zusätzlich rund 3 kWp Anlagenleistung sinnvoll, wenn das Auto rechnerisch solar geladen werden soll. Ob der Speicher größer ausfallen muss, hängt vom Ladeverhalten ab: Wer das Auto tagsüber laden kann, braucht weniger Speicher. Wer erst abends nach Hause kommt, profitiert von zusätzlicher Kapazität.
Überschussladen: der eigentliche Hebel
Eine intelligente Wallbox lädt bevorzugt dann, wenn die Photovoltaik mehr erzeugt, als das Haus verbraucht. Statt Solarstrom für die Einspeisevergütung abzugeben, ersetzt er teuren Ladestrom.
- Wallbox mit Überschusssteuerung und Anbindung an das Energiemanagement
- Dreiphasige Wallbox für flexible Ladeleistung
- Leitungsweg und Zählerschrank frühzeitig prüfen
- Anmeldung der Ladeeinrichtung beim Netzbetreiber beachten
- Leerrohr für eine zweite Wallbox mitverlegen, wenn ein zweites Fahrzeug denkbar ist
Solarstrom ins Auto zu laden ist wirtschaftlich fast immer besser, als ihn für die Vergütung einzuspeisen.
Wie groß sollte Ihre PV-Anlage mit Wärmepumpe sein?
Wärmepumpe, Speicher und PV-Anlage müssen aufeinander abgestimmt sein. Ich prüfe, welches Energiesystem zu Ihrem Haus passt.