Wie viele PV-Module brauche ich bei 5.000 kWh Stromverbrauch?

5.000 Kilowattstunden im Jahr sind ein typischer Verbrauch für einen Vier-Personen-Haushalt. Die Frage nach der Modulanzahl lässt sich in drei Schritten beantworten.
Schritt 1: Benötigte Anlagenleistung abschätzen
In Berlin und Brandenburg liefert eine gut ausgerichtete Photovoltaikanlage grob 950 bis 1.050 Kilowattstunden pro Kilowatt-Peak und Jahr. Wer rechnerisch 5.000 Kilowattstunden erzeugen möchte, landet damit bei etwa 5 kWp – rein bilanziell.
Schritt 2: Von Kilowatt-Peak zur Modulanzahl
Moderne Module liegen üblicherweise im Bereich von 430 bis 460 Watt. Bei rund 445 Watt entsprechen 5 kWp etwa 11 bis 12 Modulen. Für eine Anlage mit 10 kWp wären es entsprechend 22 bis 24 Module.
Schritt 3: Warum die Anlage meist größer geplant wird
Erzeugung und Verbrauch fallen zeitlich auseinander. Ohne Speicher deckt eine Anlage typischerweise nur einen Teil des Haushaltsstroms direkt ab, der Rest wird eingespeist. Deshalb ist es in der Praxis fast immer sinnvoll, die Dachfläche gut auszunutzen statt exakt auf den Verbrauch zu dimensionieren.
- Der Strompreis steigt langfristig – selbst erzeugter Strom bleibt kalkulierbar
- Wärmepumpe, E-Auto oder Klimasplitgerät erhöhen den Verbrauch später oft deutlich
- Ein Speicher kann nur speichern, was auch erzeugt wird
- Die Zusatzkosten je weiterem Modul sind gering im Verhältnis zum Gesamtsystem
Wer heute knapp plant, ärgert sich in fünf Jahren über ein volles Dach ohne Reserve.
Was Ihre konkrete Zahl beeinflusst
Ausrichtung, Dachneigung, Verschattung durch Bäume oder Nachbargebäude, Modulmaße und nutzbare Dachfläche verschieben das Ergebnis. Deshalb ist die Rechnung oben ein Startpunkt – die belastbare Zahl entsteht bei der Dachbetrachtung.
Was würde eine PV-Anlage für Ihr Haus kosten?
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